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Neujahrssekt in der Tagespflege Kürnach

Teilhabe am Gemeindegeschehen auch im hohen Alter
Neujahrssekt 2019 in der Tagespflege in Kürnach


Neujahrsempfänge sind in vielen Gemeinden eine schöne Tradition um das neue Jahr zu begrüßen und Maßnahmen, Themenschwerpunkte und Projekte vorzustellen. Dazu lädt meist die Gemeinde ein, der Bürgermeister hält eine Rede, Persönlichkeiten werden geehrt und bei Sekt, Wein oder Saft wird auf ein gesundes, gutes, neues Jahr angestoßen.
Ältere Menschen können oftmals aufgrund ihres Gesundheitszustandes, aufgrund der Mobilitätseinschränkungen oder des hohen Alters an Empfängen nicht mehr teilnehmen. Daher kommt der Kürnacher Neujahrsempfang seit vielen Jahren zu den Menschen, die nicht mehr aktiv am gemeindlichen Empfang teilnehmen können.
Bürgermeister Thomas Eberth geht dabei mit seinen Stellvertretern andere Wege und besucht die Seniorinnen und Senioren vor Ort in der Tagespflege St. Gregor in Kürnach. Bei mitgebrachtem und ausgeschenktem Neujahrsekt berichtet er den Besucherinnen und Besuchern der Tagespflege, was im vergangenen Jahr geplant und realisiert wurde. Außerdem erläutert er Themen und Maßnahmen, die im neuen Jahr diskutiert, umgesetzt oder gebaut werden sollen. Des Weiteren dankte Bürgermeister Thomas Eberth den Pflegekräften für die segensreiche Arbeit um die Menschen vor Ort. In der Tagespflege werden rüstige aber auch hilfs- und/oder pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren betreut.
Nach der offiziellen Ansprache durch den Bürgermeister wurde Zeit im Gespräch von Tisch zu Tisch miteinander verbracht. Dabei erzählte zum Beispiel der 93jährige Josef Heinrich über seine Kriegserlebnisse im 2. Weltkrieg, Klara Öchsner über die Weihnachtszeit oder Emma Ländner über die Ereignisse als Jugendliche und junge Frau.
Thomas Eberth, 2. Bürgermeister Sieglinde Bayerl und 3. Bürgermeister Edgar Kamm waren sich einig: „Dieser Besuch in der Tagespflege zum neuen Jahr muss neben den offiziellen Neujahrsempfängen eine Tradition in Kürnach bleiben. Auch mobilitätseingeschränkte Menschen müssen an der Gemeindepolitik teilhaben dürfen.“
Außerdem überbrachte Bürgermeister Thomas Eberth die Neujahrswünsche der Gemeinde Kürnach und zitierte einige Passagen seiner Neujahrsansprache. Nach dem gemeinsamen Anstoßen mit einem Glas Sekt und dem lautstark gesungenen Prosit der Gemütlichkeit, wurde in gemütlicher Runde der eine und andere Schwank erzählt.
Die Caritas Sozialstation St. Gregor Fährbrück e.V. bietet in Kürnach neben einem ambulanten Dienst auch die Tagespflege an. „Wohnen zu Hause, dabei tageweise Betreuung, Geselligkeit, Pflege und Gespräche sind ein wichtiger Bestandteil im hohen Alter. Daher ist die Tagespflege für die Menschen im Ort nicht mehr wegdenkbar“, lobte der Bürgermeister den Dienst an der älteren Bevölkerung. „2019 kann kommen und wir freuen uns auf viele schöne Begegnungen“, waren sich alle nach den Wünschen der Bürgermeister einig.

Text: Matthias Demel